Epithalon pen

Chemische Informationen:CAS: 307297-39-8Summenformel: C14H22N4O9Molekulargewicht: 390,35 DaDieser Eintrag fasst veröffentlichte Peptidforschungs- und Laborhandhabungshinweise zusammen. Nur für Forschungszwecke – nicht für den menschlichen Verzehr, diagnostische oder therapeutische Zwecke. Epithalon, auch Epitalon geschrieben, ist ein synthetisches Tetrapeptid (Ala-Glu-Asp-Gly), das von Professor Vladimir Khavinson am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie entwickelt wurde. Es ist das synthetische Analogon von Epithalamin, einem Polypeptidextrakt, der ursprünglich aus der Zirbeldrüse isoliert wurde. In mehr als zwei Jahrzehnten veröffentlichter Forschung wurde Epithalon auf seine Auswirkungen auf die Telomeraseaktivität, die zirkadiane und neuroendokrine Regulierung sowie die Lebensdauer in Nagetiermodellen untersucht. Wirkmechanismus Khavinson und Kollegen haben gezeigt, dass Epithalon die Telomerase in somatischen Zellen aktiviert und die Telomerlänge in kultivierten menschlichen Fibroblasten und Leukozyten wiederherstellt. Parallel dazu normalisiert das Peptid den altersbedingten Rückgang der Melatoninproduktion der Zirbeldrüse, was wiederum die Amplitude des zirkadianen Rhythmus und mehrerer neuroendokriner Achsen (Wachstumshormon, Cortisol und Schilddrüse) wiederherstellt. Diese beiden Mechanismen – Telomererhaltung und Zirbeldrüsenwiederherstellung – sind Gegenstand der meisten veröffentlichten Forschungen zu Epithalon. Beweise aus von Experten begutachteter Forschung In einem Artikel aus dem Jahr 2003 in Neuro Endocrinology Letters wurde berichtet, dass Epithalon im fortgeschrittenen Alter Chromatin in peripheren Blutzellen älterer Spender aktivierte. Ein Begleitartikel in Biogerontology (2003) dokumentierte eine längere mittlere Lebensdauer und eine verringerte spontane Tumorinzidenz bei weiblichen SHR-Mäusen. Eine Rezension aus dem Jahr 2006 in den Annals of the New York Academy of Sciences fasste die gesamte russische und internationale Forschung zu dem Peptid zusammen, und ein Artikel aus dem Jahr 2005 in Experimental Gerontology zeigte, dass Zirbeldrüsenpeptide die Hormonfunktion bei alten Primaten wiederherstellten. Links zu diesen Artikeln finden Sie im Abschnitt Forschungsreferenzen. Typische Forschungsprotokolle Veröffentlichte Protokolle in Nagetierstudien verabreichen Epithalon typischerweise in kurzen Zyklen – zehn bis zwanzig Tage tägliche Injektion, gefolgt von längeren Ruhezeiten – und ahmen so ein saisonales Muster nach. Im translationalen Laboreinsatz führen Forscher häufig ein- oder zweimal im Jahr kurze Behandlungszyklen mit niedrigen Milligramm-Dosen durch. Qualität und Reinheit PEPTEX Epithalon wird unter ISO-konformen Bedingungen mit einer Reinheit von ≥99 % synthetisiert, lyophilisiert und durch HPLC zertifiziert. Nur für Forschungszwecke. Lagerung und Handhabung Lagern Sie das lyophilisierte Peptid lichtgeschützt bei −20 °C. Nach der Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser bei 2–8 °C lagern und innerhalb von 12 Wochen verbrauchen. Das kleine Tetrapeptid ist im Vergleich zu längeren Peptiden in Lösung relativ stabil, wiederholtes Einfrieren und Auftauen sollte jedoch dennoch vermieden werden. Verwandte Forschungsverbindungen: NAD+, GHK-Cu. Alle PEPTEX-Forschungspeptide werden mit einem chargenspezifischen Analysezertifikat (HPLC ≥99 %) geliefert. Lyophilisierte Form, EU-Lager, 24-Stunden-Versand. Nur für Forschungszwecke (RUO).
Preis: EUR 189.00 | Marke: PEPTEX | Auf Lager | EU-weite Lieferung, 3-5 Werktage
Verfügbare Größen
- 50mg — 189 EUR
PEPTEX liefert nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz — schneller Versand, laborgeprüfte Qualität, kostenlose Lieferung ab 150 €.
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